Sonderfahrzeuge

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Sonderfahrzeuge

Beitragvon DB Chefin » 22. Sep 2011, 21:57

Neben diversen Arbeitsfahrzeugen, die unter die Baureihe 478/878 zusammengefügt sind, sind die, für Sonderverkehre vorgesehenen Züge als Baureihe 488/888 bezeichnet. Dazu gehören die Panorama-S-Bahn und die historischen Fahrzeuge.

Panorama-S-Bahn

Dieses Fahrzeug ist ein Einzelstück. Der Zug besteht aus zwei Triebwagen und einem Beiwagen dazwischen. Er entstand durch Umbau aus alten Wagen der ET 167, der späteren Baureihe 477/877. Während der Wagenkasten weitgehend ein Neubau ist, wurde fast die gesamte Technikausrüstung der Altfahrzeuge übernommen. Dieser Zug wird nicht im normalen Liniendienst eingesetzt. Die S-Bahn bietet mit ihm Stadtrundfahrten an, und er kann privat angemietet werden. Der Zug ist mit einer modernen Multimedia-Anlage ausgerüstet, sodass die Ansagen über Kopfhörer mehrsprachig verfolgt werden können. Da bei diesem Wagen für ein besseres Blickfeld die Fenster bis in das Dach reichen, wird er als Panorama-S-Bahn bezeichnet.

Historische Fahrzeuge

Die S-Bahn verfügt über drei historische Züge, die in der Triebwagenhalle Erkner abgestellt sind, und werden von dem Verein „Historische S-Bahn e.V.“ betreut und gepflegt. Mit dem Traditionszug wurden in den 1990er Jahren monatlich Sonderfahrten durchgeführt. Heutzutage werden diese Fahrzeuge nur bei besonderen Anlässen (z. B. Jubiläen und Neueröffnungen von S-Bahn-Strecken) und bei einigen öffentlichen Sonderfahrten eingesetzt. Sie werden regelmäßig auch als Weihnachts-, Silvester- und Osterzüge eingesetzt. Darüber hinaus können alle drei für Sonderfahrten angemietet werden.

Museumszug der Baureihe 165 (Stadtbahn) im Zustand der 1920er Jahre. Dieser Viertelzug besteht aus einem Triebwagen und einem Steuerwagen. Er wurde 1928 hergestellt und war von 1929 bis 1984 im planmäßigen Einsatz, zuletzt als 275 659/660. Als historisches Fahrzeug steht er seit 31. Mai 1987 zur Verfügung. Er ist weitgehend im Originalzustand restauriert – mit Polstersitzen der ehemaligen 2. Wagenklasse – und bietet Platz für 112 Fahrgäste. Da er vorerst in Twh Bernau beheimatet war, wird er auch „Bernauer Viertel“ genannt. Heute ist er zusammen mit den anderen Fahrzeugen in Twh Erkner zu finden, und seine Einsätze erfolgen nun auch mit den Traditionsviertelzügen.
Traditionszug der Baureihe 165 im Zustand der 1950er/1960er Jahre. Dieser Zug wurde 1990 fertiggestellt, wobei er vorerst aus drei Viertelzügen der Bauart Stadtbahn der Baujahre 1928/29 bestand. Sie weisen einen äußeren Zustand der 1930er, sowie der 1950er Jahre auf, während ihre Inneneinrichtungen die 1950er und 60er Jahren widerspiegeln. Der Zug ist im Bw Friedrichsfelde beheimatet, und er diente für öffentliche Traditionsfahrten einmal in Monat. Im Jahr 1997 wurde er mit einem Viertelzug der Bauart Wannseebahn aus dem Jahr 1932 im Zustand der 1960er und 1970er Jahren ergänzt, und nach dem Ausscheiden der Bauart Stadtbahn kamen weitere zwei, von der BVG modernisierte Viertelzüge hinzu, die bis zum Fristablauf zum historischen Wagenpark gehörten. Einer dieser zwei Viertelzüge wurde im Jahr 2005 in seinem letzten Zustand aufgearbeitet.
Je ein Viertelzug der Baureihe 167 im Zustand der 1930er, sowie der 1960er Jahre. Diese Fahrzeuge wurden 1937, sowie 1941 gebaut. Sie wurden nicht in die Baureihe 277mod umgebaut, und wurden bis 1991 im normalen Liniendienst eingesetzt. Seit dem 2. Februar 2002 sind sie im Bestand der historischen Fahrzeuge.


Quelle: Wikipedia
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