Entwicklung ab 1990

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Entwicklung ab 1990

Beitragvon DB Chefin » 23. Sep 2011, 00:30

Nach dem Fall der Mauer (1989) stand die Zusammenführung der beiden S-Bahn-Netze im Vordergrund. Am 2. Juli 1990 wurde der durchgehende Verkehr auf der Stadtbahn von Ost nach West mit den drei Linien wieder aufgenommen:

Wannsee – Stadtbahn – Königs Wusterhausen
Wannsee – Stadtbahn – Erkner
Westkreuz – Stadtbahn – Flughafen Berlin-Schönefeld

Am gleichen Tag wurde der Geisterbahnhof Oranienburger Straße der Nord-Süd-Bahn wiedereröffnet. Am 1. September 1990 wurden die beiden Geisterbahnhöfe Nordbahnhof und Unter den Linden (heute Brandenburger Tor) wieder von der S-Bahn bedient. Der Bahnhof Potsdamer Platz wurde am 1. März 1992 wieder dem Personenverkehr übergeben.

Im Zusammenhang mit der Verbindung der beiden Netze wurde die 1984 eingeführte West-Berliner Liniennummerierung auf das Ost-Berliner Netz ausgedehnt.

Bis zum Jahresende 1993 wurde der S-Bahn-Betrieb in Berlin von der Deutschen Reichsbahn und der BVG gemeinsam durchgeführt.

Im Zeitraum von 1994 bis 2008 wurden rund 2,2 Mrd. Euro für den Wiederaufbau und die Sanierung des Netzes investiert. Dabei betrugen die Bundeszuschüsse rund 1,6 Mrd. Euro.

Der Ende 2001 ausgelaufene Verkehrsvertrag wurde zunächst nicht verlängert und der Betrieb während der laufenden Vertragsverhandlungen fortgesetzt. Ab Juni 2003 kürzte der Berliner Senat zur Sanierung des Haushalts die monatlichen Zahlungen an die Berliner S-Bahn um rund 30 Prozent. Die S-Bahn Berlin GmbH erhob daraufhin Klage gegen den Senat und kündigte Angebotseinschränkungen an.


Quelle: Wikipedia
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